Netzwerk analysiert Mehrkosten vom Plusenergiehaus

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Plusenergiehaus in Eußenheim. © Werner Haase

Antje Bergmann vom Stuttgarter Fraunhofer-Institut für Bauphysik hat Zahlen zu den Mehrkosten vorgelegt, die durch Plusenergiebauweise bei den Projekten im Vergleich zur Bauweise KfW Effizienzhaus 70 entstanden sind. Ingesamt machen die Mehrkosten zwischen 230 und 325 Euro pro Quadratmeter aus. Bei der Gebäudehülle beliefen sich die Mehrkosten auf zwischen 50 und 80 Euro mehr. Weiterlesen

Effizienzhaus-Plus-Gebäude mit nachhaltigem Mobilitätskonzept

Riedberg Effizienzhaus-Plus-Gebäude

Mitte 2015 soll das Effizienzhaus-Plus-Gebäude auf dem Frankfurter Riedberg mit 17 Mietwohnungen bezugsfertig sein. © Nassauische Heimstätte

Im Mai 2014 feierte die Nassauische Heimstätte mit einem Richtfest Halbzeit beim Bau des Effizienzhaus-Plus Gebäudes auf dem Frankfurter Riedberg. 17 Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen mit 1.600 Quadratmetern Gesamtwohnfläche sollen bis zum Frühjahr 2015 fertig gestellt sein. Ziel ist, dass das Gebäude dann etwa 60 Prozent mehr Strom produziert als es selbst verbraucht. Der Überschuss steht Elektromobilen zur Verfügung, die in der Tiefgarage aufgeladen werden. Das hessische Umweltministerium unterstützt das Vorhaben mit rund 1,7 Millionen Euro.

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Plusenergiehaus in Berlin geht mit neuer Haustechnik an den Start

Effizienzhaus in Berlin

Beim Effizienzhaus in Berlin wird diskutiert, ob man die Wärmepumpe im Hochsommer auch zur Gebäudekühlung einsetzt. Das würde die Energiebilanz belasten. © BMVI

Mit verbesserter Haustechnik geht das Plusenergiehaus in Berlin in der Fasanenstraße erneut an den Start. Eine voraussichtlich um 15 Prozent effizientere regelbare Wärmepumpe, und ein Wärmespeicher mit 500 statt 50 Litern mit integriertem 39-Liter-Durchlauferhitzer statt 288-Liter-Warmwasserspeicher wurden eingebaut sowie die komplexe Regeltechnik überarbeitet. Die Lüftungsanlage, bisher im energiefressenden Dauerbetrieb, arbeitet jetzt gedrosselt oder taktet, wenn die Luft im Haus gut genug ist. Weiterlesen

Bausystem von Steico erhält Passivhaus-Zertifizierung

Passivhaus mit Produkten von Steico

Systemanbieter Steico hat sein komplettes Bausystem vom Passivhaus Institut zertifizieren lassen. © Steico

Das Steico Bausystem ist nun als Komponente nach den Standards des in Darmstadt tätigen Passivhaus Instituts Dr. Wolfgang Feist zertifiziert. Die konstruktive Basis des Bausystems bilden die Stegträger Steicojoist für Dach- und Deckenkonstruktionen sowie Steicowall als Wandstiel. Der schlanke Steg stellt eine geringe Wärmebrücke dar, so dass sich Stegträger vor allem für besonders energieeffiziente Konstruktionen empfehlen. Weiterlesen

Konzernzentrale wird als Plus-Energie-Gebäude ausgelegt

Steico Firmenzentrale

Die Konzernzentrale wurde von Anfang an als Plus-Energie-Gebäude ausgelegt. © Steico

Dass sich auch bei Gewerbebauten der Plus-Energie-Standard wirtschaftlich erreichen lässt, zeigt Dämmstoff-Spezialist Steico mit dem Neubau seiner Konzernzentrale. Der Hersteller von Holzfaser-Dämmstoffen unterhält in Feldkirchen bei München seine Hauptverwaltung. Als im Jahr 2012 deutlich wurde, dass sich ein Wachstum mit den angemieteten Büroräumen nicht bewerkstelligen lässt, entschied man sich zum Bau eines eigenen Verwaltungsgebäudes. Ein geeigneter Bauplatz fand sich in unmittelbarer Nähe. Weiterlesen